Feuerbeständige Gefahrstoffschränke

Gefahrstoffschränke und Fassschränke oder FM-Sicherheitsschränke sind extrem robust, langlebig und verwindungssteif. Die stärksten Modelle haben eine Feuerwiderstandsfähigkeit von über 90 Minuten. Diese Schränke können im Ernstfall also Leben und Eigentum retten, doch zuallererst sorgen sie im Betriebsalltag für ein gutes Gefühl von Sicherheit. Allerdings erteilt auch der Gesetzgeber strenge Vorschriften – Näheres dazu erfahren Sie hier in unserem Artikel.

In der Kategorie Feuerbeständige Gefahrstoffschränke bieten wir Ihnen Produkte der folgenden Marken: asecos, CEMO, Justrite, LaCont, eurokraft pro.

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Feuerbeständige Gefahrstoffschränke: keine Chance für die Brandausbreitung



Selbst der beste feuerbeständige Gefahrstoffschrank kann den Ernstfall nicht verhindern, aber definitiv dafür sorgen, dass aus einem kleinen Brand keine Katastrophe wird. Mit vielen geprüften Sicherheitsdetails schneidet er einem Feuer zuverlässig die Luft ab. Kein Wunder also, dass er für die meisten Betriebe zur vorschriftsmäßigen Betriebseinrichtung gehört.



Was ist in feuerbeständigen Schränken aufzubewahren?



Fast alle Flüssigkeiten, die in Industrie und Gewerbe im Einsatz sind, gehören in einen Gefahrstoffschrank. Feuerbeständige Schränke für brennbare Flüssigkeiten sind für die Aufnahme von ätzenden, giftigen, gewässergefährdenden und weiteren problematischen Medien geeignet. Zu beachten ist, dass brandgefährliche Medien stets in einem eigenen Schrank aufzubewahren sind und entsprechend gekennzeichnet werden müssen. Diese Trennung und Markierung gilt auch für alle anderen Mediengruppen.



Schon gewusst? Auch Akku-Ladeschränke zählen zu den feuerbeständigen Schränken, da Lithium ein hochreaktives Material ist, das sich schnell entzündet. Allerdings sind diese Ausführungen wiederum nicht für Flüssigkeiten geeignet, da sie nicht über das notwendige Zubehör zur korrekten Gefahrstofflagerung verfügen.



Welche Unterschiede gibt es bei Sicherheitsschränken für brennbare Flüssigkeiten?



Achten Sie bei der Auswahl der Stahlschränke explizit auf die Zulassung für die Medienaufnahme in unterschiedlichen Ländern:



  • Sicherheitsschränke mit der Einordnung FM sind zwar in vielen Jurisdiktionen zur Gefahrstofflagerung von ätzenden, gewässergefährdenden oder giftigen Flüssigkeiten zugelassen, nicht aber zur Lagerung brennbarer Flüssigkeiten. In Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Beneluxstaaten dürfen FM-Schränke für solche Medien nicht verwendet werden.

  • Dafür sind feuerbeständige Schränke vom Typ 90 notwendig, die uneingeschränkt entzündbare Medien in Arbeitsräumen nach DIN EN 14470-1 und TRGS 510 aufnehmen dürfen. Diese Schränke besitzen eine Brandschutzdämmung, Brandschutzprüfung, im Brandfall selbstschließende Türen und eine Feuerwiderstandsfähigkeit von 90 Minuten – daher auch der Name.

  • Feuerbeständige Schränke vom Typ 30 sind zur eingeschränkten Aufnahme entzündbarer Medien in Arbeitsräumen zugelassen. Österreichische Betriebe dürfen diesen Typ für die genannten Medien nicht verwenden.


Sowohl FM- als auch Typ-30- und Typ-90-Schränke warten mit einer hohen Traglast, Auffangwannen, Justiervorrichtungen gegen Bodenunebenheiten, sicheren Verschlüssen und einer absoluten Verlässlichkeit in Sachen Stahlqualität auf. Sonst dürften sie sich gar nicht erst Sicherheitsschränke nennen.



Es gibt unendlich viele Fragen, Vorschriften und Bedingungen für die Lagerung von gefährdenden oder brennbaren Flüssigkeiten. Einen guten Überblick verschaffen Sie sich in unserem Produktratgeber zu Umwelt- und Chemikalienschränken. Speziell zu brennbaren Medien werfen Sie einen Blick in unsere Informationen zur vorschriftsmäßigen Gefahrstofflagerung. Dieses komplexe Thema besprechen wir auch gern mit Ihnen persönlich. Nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf.