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Tritte und ihre Richtlinien.

Leicht müssen sie sein, denn man muss sie hochheben. Standsicher müssen sie sein, denn auf ihnen wird gearbeitet. Tragfähig müssen Sie sein, denn meist stehen Mitarbeiter mit schwerem Werkzeug darauf. Das sind die Anforderungen, die wir an Tritte stellen. Und nur wenn diese erfüllt sind, können wir sicher sein, dass Ihnen diese Steighilfen die Arbeit erleichtern und Ihre Mitarbeiter sich sicher fühlen. Deshalb schlagen sich diese Anforderungen auch in der DIN EN 14183 Norm für Tritte nieder.

Was schreibt mir die Norm vor?

Die DIN EN 14183 schreibt konkrete Vorgehensweisen, Maße und Materialbestandteile für die Konstruktion von Tritten vor.

  • Holz, mind. 3 mm dicker Kunststoff, mind. 0,9 mm dickes Stahl und mind. 1,2 mm dickes Aluminium als mögliche Werkstoffe für tragende Bauteile wie Stufen oder Holme. Gummi und Weich-PVC als mögliche Werkstoffe für Anti-Rutsch-Oberflächen. Achtung: Kunststofftritte müssen auf Temperaturbeständigkeit und Haltbarkeit geprüft werden.

  • Die Tragfähigkeit zu prüfen ist wichtig: Jede Stufe muss 260 kg tragen können.

  • Leitertritte, Treppentritte und Tritthocker müssen eine mind. 200 x 300 mm große Stehfläche haben. Ein Rolltritt mindestens 200 x 200 mm.

  • Leitertritte und Tritthocker müssen eine Stufentiefe von mindestens 80 mm haben. Treppentritte mindestens 150 mm.

  • Der senkrechte Abstand von Stufen darf maximal 250 mm groß sein.

  • Leitertritte, Treppentritte und Tritthocker dürfen maximal 1000 mm, Rolltritte maximal 500 mm hoch sein.

  • Die Rutschsicherung muss mindestens 0,2 betragen.

  • Eine Gebrauchsanleitung, die Angaben zum Hersteller, Herstellungsdatum, Nutzungsbereich, Produktnamen und der zulässigen Höchstlast beinhaltet, muss an den Tritten angebracht werden.


Welche hätten Sie denn gern?

Ob Leitertritt, Treppentritt, Tritthocker oder Rolltritt, in der Höhe gibt es mit drei bis vier Stufen wenig Unterschiede. Anders als bei Leitern, dürfen alle Tritte bis zur obersten Stufe betreten werden. Entscheidende Unterschiede entstehen für Sie hauptsächlich durch das Material und die Bauform. Je nach Arbeitsumfeld eignen sich unterschiedliche Werkstoffe.

  • Überall, wo es zum Beispiel ölig ist, kann aufgrund der Rutschgefahr keine Kunststoff- oder Holzoberfläche genutzt werden.

  • An Maschinen können Sie mit Treppentritten besser arbeiten, weil sie diese direkt an die Maschine heran stellen können.

  • Rolltritte werden häufig in Büro- und Verkaufsräumen genutzt, weil sie schnell verschoben werden können.


Eine Alternative zu Tritten sind Arbeitsplattformen. Diese haben eine noch breitere Oberfläche.

Tritte

Mehr Freiheit, mehr Einfachheit, mehr Sicherheit. Tritte sind die praktischen und sicheren Helfer im Arbeitsalltag, die kompakt und schnell einsatzbereit ist. Dank ihrer großen Standplattform bieten Tritte zudem einen sicheren und bequemen Stand.
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